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Die gwk zeigte auf ihrem Stand eine beispielhafte Auswahl (Temperiersysteme, Temperiergeräte, Temperiermaschinen, Kältemaschinen, Kühlanlagen und Geräte zur Wasseraufbereitung und Werkzeugreinigung) aus dem umfangreichen Produktportfolio. Außerdem wurden die beiden Spritzgussanwendungen auf dem Engel-Stand mit gwk-Systemen gekühlt.

Besonders im Blickfeld stand die bewährte
teco-Baureihe, die durch den Einbau eines bedienerfreundlichen TouchScreens mit
neuen, integrierten Funktionen weiter aufgewertet wurde. Die Geräte enthalten
nun bereits im Standard neben der energieeffizienten, stetigen Heizungsregelung
eine Durchflussmengenmessung und
-überwachung, deren Istwert gleichzeitig mit den Soll- und Ist-Temperaturen auf dem Farbbildschirm angezeigt wird. Temperaturverläufe werden nach Auswahl der entsprechenden Menüfunktionen grafisch dargestellt. Über Symbole auf der Startseite können durch einfaches Antippen sinnvolle Funktionen wie Grenzwertüberwachungen, Leckstoppbetrieb usw. ausgewählt werden. Zur Ergänzung der Betriebssicherheit werden auf einer Serviceseite Wartungsintervalle und Wartungshinweise im Klartext angegeben.
Aufgrund der praxiserprobten Ausstattung sind die Temperiergeräte der Serie teco für den Betrieb mit Wasser je nach Ausführung mit direkter oder indirekter Kühlung bis 95°C, 140°C, 150°C, 160°C und 200°C einsetzbar. Mit Heizleistungen bis 72 kW, Kühlleistungen bis 600 kW und Umpumpmengen bis 500 l/min sind die modular konzipierten Baureihen für annähernd alle Anwendungen in der Kunststoff verarbeitenden Industrie geeignet. Höhere Leistungsbedarfe werden durch die tecma-Baureihen abgedeckt.
Außerdem decken Temperiergeräte der Serie teco, die
mit Wärmeträgeröl betrieben werden, in vergleichbaren Leistungsklassen je nach
Ausführung Temperaturanforderungen bis180°C, 300°C oder 350°C ab.

Ein viel beachtetes Highlight auf der diesjährigen Interplastica war die energiesparende, werkzeugnahe Integration von 16 Regelkreisen in eine Spritzgießmaschine für ein 8-fach-Schraubkappen-Werkzeug. An dem statischen Exponat wurden sowohl die individuelle, manuelle Einstellung und Überwachung als auch die automatische Regelung der Wassermenge LIVE vorgeführt. Eine weiter verbesserte Version der prozesssicheren Wassermengenregelung gwk integrat direct spiegelt durch den hydraulischen Abgleich von Spritzgusswerkzeugen das aktuelle Energiebewusstsein wider.
Das modular aufgebaute Mehrkreis-Temperiersystem integrat direct für die segmentierte Werkzeugtemperierung erfüllt gleich drei in der Praxis gewünschte Anforderungen. Es vereint die Vorteile der bislang üblichen Wasserverteiler, der Impulskühlsysteme und der kontinuierlich arbeitenden Temperiergeräte bei gleichzeitiger Eliminierung ihrer jeweiligen Nachteile in einem einzigen System. Dabei verfügt das Temperiersystem über bis zu 128 individuell regelbare Kreise und eignet sich für die Verarbeitung von Polyolefinen und technischen Thermoplasten im Werkzeugtemperaturbereich bis maximal 95 °C.
In der Basisausführung (itd B) wird, wie beim klassischen Wasserverteiler, die gewünschte Durchflussmenge zunächst manuell eingestellt, dann aber prozessfähig über einen Durchflusssensor überwacht und am zentralen Bildschirm der Regeleinheit digital und grafisch dargestellt. In der Regelausführung (itd R) wird die Wassermenge individuell für jeden Kreis an der zentralen Bedieneinheit vorgegeben und über ein Wassermengen-Regulierventil bei Veränderungen automatisch innerhalb einstellbarer Grenzwerte nachgeregelt.
Die Anzeige von Soll- und Istwerten erfolgt übersichtlich für alle Kreise über ein zentrales Farbdisplay, mit Dateneingabe über einen Touch-Screen. Die Eingabe und der Abruf der Regelparameter sind sowohl numerisch als auch in übersichtlichen Grafiken möglich. Alle Einstellparameter können für jedes Werkzeug zentral im integrierten Werkzeugmanagement abgespeichert und beim Werkzeugwechsel wieder abgerufen werden. Eine Werkzeug-Check-Funktion ermöglicht die Überprüfung der Durchflussmenge in den einzelnen Temperierkanälen vor Produktionsbeginn. Schnittstellen sorgen für die kontinuierliche Kommunikation des integrat direct mit Maschinensteuerungen und zentralen Leitrechnern.