Genauer muss es heißen: Variotherme Werkzeugtemperierung. Hierbei werden sowohl das Heizen wie auch die Kühlung des Werkzeuges entsprechend beeinflusst.
Heizen: Über Temperiergerät mit fluidem Medium
Die Funktionalität des Aufheizens der Werkzeugwand auf ein
hohes Temperaturniveau erfolgt durch ein drucküberlagertes
Heißwassertemperiergerät mit maximalen Vorlauftemperaturen bis zu 180°C. Das
heiße Umlaufmedium wird durch die variothermen Temperierkanäle gepumpt, bis ein
Temperaturfühler das Erreichen der gewünschten Werkzeugwandtemperatur meldet und
den Einspritzvorgang freigibt.
Kühlung: Über Temperiergerät mit fluidem Medium
Das Abkühlen der
Werkzeugwand erfolgt über ein Temperiergerät mit hocheffizientem
Plattenwärmetauscher und sehr niedriger Vorlauftemperatur. Hierdurch ist eine
intensive und kurze Kühlfunktion gewährleistet. Über ein Maschinensignal wird
der Start der Kühlphase freigegeben. Nach Ablauf der Kühlzeit öffnet das
Werkzeug, und der Heizvorgang für den nächsten Zyklus beginnt.